Lieschen Müller gärtnert

Lieschen Müller gärtnert und kocht Suppe draus.

Zaubernuss im Februar

Auf der Suche nach dem Frühling

19 Kommentare

Beim gestrigen Spaziergang hab ich die ersten Winterlinge in einer Grünfläche in unserer Gemeinde entdeckt.

Winterlinge Februar

Winterlinge Februar

Da musste ich im eigenen Garten auch gleich mal auf die Suche nach frischen Blüten gehen, zumal mir meine Freundin aus Wiesbaden einen Heidenschreck einjagte, als sie meinte, die Krokusse sind in Wiesbaden schon durch! Nicht dass ich im Garten schon alles verpennt habe. Langanhaltend und zuverlässig blüht auf jeden Fall die Zaubernuss.

Mitte Januar fing sie an zu blühen und vier Wochen steht sie in voller Pracht. Egal, ob es draußen regnet, schneit oder die Sonne scheint.

Die meisten Krokusse dagegen brauchen in Brandenburg  bestimmt noch 2-3 Wochen Zeit, nur die Elfen-Krokusse, die immer die ersten sind,  lassen die Blüten schon erahnen.

Elfen-Krokus

Elfen-Krokus

Ein paar Schneeglöckchen blühen bereits, die Woronow-Schneeglöckchen kommen dies Jahr wohl etwas später.

Auch die Primeln haben frische Blüten angesetzt. Die Christrosen blühen zuverlässig seit Dezember, zumal ich im Laufe der Jahre unterschiedliche Sorten geschenkt bekommen habe, die zeitversetzt blühen.

Der Spaziergang hat sich auf jeden Fall gelohnt, bin gespannt, wann die ersten Pollensammler eintreffen.

 

19 Kommentare zu “Auf der Suche nach dem Frühling

  1. Von so viel Frühling sind wir hier im Erzgebirge noch ganz weit entfernt. Tolle Bilder!

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  2. Die Zaubernuss blüht sehr üppig – haben wir hier nicht so. Aber gelbe Krokusse konnte ich auch schon sichten.
    Herrliche Blüher zeigst du ❤

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  3. Oh, wunderschön, da steht der Frühling aber echt schon in den Startlöchern, hier sind wir auch noch nicht soweit!
    Liebe Grüße
    Monika.

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  4. Krokusse blühen hier im Mittelland der Schweiz auch schon eine Weile, Märzenbecker, Schneeglöckchen… Und die Haselpollen sind schon durch, sagenhaft um diese Zeit.

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  5. Krokusse konnte ich noch nicht blühend sichten, dafür sind die Narzissen schon weit raus, mit Blütenknospen. Hoffentlich geht das nicht schief. Meine Tulpen auf dem Balkon konnte ich kaum bremsen, jetzt müssen sie die Zeit mit „Kappe“ gegen den Frost verbringen. Sträucher mit grünen Blättchen habe ich auch bereits gesichtet, die Natur kam durch die wärmeren Tage offensichtlich „durcheinander“. Oder gabs solch eine Wetterlage schon öfter?
    Ich werde berichten, ob die Tulpen noch geblüht haben. In der Wohnung ist es ja zu warm. Oder hat jemand einen Rat für mich? LG

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    • Wenn mich nicht alles täuscht, benötigen die Tulpenzwiebeln sogar den Frost über’n Winter, um zu kommen.
      Hab aber noch keine eigene Erfahrung damit. Ich hab letzten Dezember erstmals welche in Kästen am Balkon gepflanzt und bisher zeigt sich noch gar nichts.

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      • Wenn die Kästen in der Sonne stehen, sollten eigentlich schon ein paar grüne Spitzen zu sehen sein. Aber da Du sie erst im Dezember eingepflanzt hast, sind sie nicht so schnell, sie müssen ja erst Wurzeln bilden und dann geht es los. Als Geduld haben! Liebe Grüße!

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    • Liebes Kräuterhexlein, ich hoffe Deine Tulpen standen noch nicht in Blüte. Solange sie nur gut eingehüllte Knospen zeigen, schaffen sie vielleicht einige wenige Minusgrade mit Deiner Kappenkonstruktion, mit Blüte aber eher nicht. Nimm sie also lieber wenigstens nachts rein in den nächsten Tagen, es wäre schade drum. Wenn es schon passiert ist und sie hinüber sind, pflanz sie draußen in den Garten und Du wirst Dich nächstes Jahr an den Blüten erfreuen können. LG von Lieschen

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  6. Dankeschön für die Antwort liebes lieschenmueller und liebe Marion! Nein, Blüten waren noch nicht dran. Hatte die Töpfe reingenommen und vergessen. Sind dann noch mehr gewachsen. Mit den feuchten Lappen habe ich mir den Holzfußboden versaut, deshalb bleiben die Töpfe jetzt draußen. Garten bleibt im Herbst immer noch.
    Auch wenn Tulpenzwiebeln Frost brauchen, hält die grüne Pflanze dann doch nur bedingt Minusgrade aus- denke ich. Manche Pflanzen haben ja einen regelrechten Frostchutzcocktail in ihren „Adern“, soll wohl eine Art Zuckerlösung sein, die die Pflanze produziert. Hab ich gelesen. Schönen Sonntag noch und liebe Grüße

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    • Na klar, wenn es schon Triebe gab, kann ihnen der Frost gefährlich werden.

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      • Die Kästen stehen nicht in der Sonne (relativ offener großer Westbalkon, wo Wind und Wetter reinstürmen, insofern stehen sie ganz hinten überdacht an der Hausmauer) und ich hoffe auch, dass sie einfach noch Zeit brauchen, da ich sie erst im Dez. rein getan hab.
        Sobald es wärmer wird, werde ich sie mehr nach vorne stellen, wo die Sonne sie besser erreichen kann.

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  7. Bei uns blühen die Schneeglöckchen seit einer Weile, Hasel, Primeln, Zaubernuss. Und bis Ende Januar, bevor der Frost kam, blühten beim Nachbarn noch immer Goldlack, Ringelblumen und Veilchen standen auch schon in Blüte.

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