Lieschen Müller gärtnert

Lieschen Müller gärtnert und kocht Suppe draus.

Karlsbrücke

Prager Herbsttage

9 Kommentare

In Prag waren wir schon seit Jahrzehnten nicht mehr gewesen und hatten von Kollegen und Freunden nur Gutes und Interessantes über Land und Leute gehört. Jünger wird man auch nicht und deshalb kauften mein Mann und ich uns kurzerhand ein Bahnticket ohne Umsteigen von Berlin nach Prag mit BC 25 für 100€ hin und zurück. Das Hotel „Schwarzer Elefant“ in Prag gefiel uns auf Anhieb auf Grund seiner Lage direkt an der Teynkirche am Altstädter Ring.

Was ist Prag für eine tolle Stadt! Die einige hundert Jahre alte Bausubstanz ist wunderbar erhalten und die Prager sind sehr gastfreundlich. Die Stadt ist für jung und alt attraktiv. Für jeden ist etwas dabei. Und mit Gulasch und Knödel, Prager Schinken, Schwarzbier, Kaffee und Eis sind wir sehr gut über den Tag gekommen. Gemüse gibt es zu Hause wieder. Die älteste Prager Bierkneipe, die wir aus Studentenzeiten noch kannten, mussten wir ganz schön suchen und uns mit Navi hingeleiten. Umso größer war die Freude, dass sie noch da war und auf hatte. Wir belohnten uns zünftig mit Gulasch und Schwarzbier.

Da mein Mann sein U Fleku Abzeichen von damals auf irgendeinem Umzug verloren hatte, war es das vollendete Glück, dass es diese Abzeichen noch gab und so konnten wir gut ausgestattet nunmehr mit 4 Abzeichen in 4 Farben!!! den Rückzug ins Hotel antreten.

Für die Prager Burg und die Karlsbrücke braucht man mindestens einen weiteren Tag. Eine Bootsfahrt auf der Donau rundete den Tag ab.

Veitsdom

Veitsdom

Ein geschichtsträchtiger Stadtteil von Prag ist Josefstadt. Vor ca. 500 Jahren gab es hier bereits ein Ghetto für die jüdische Gemeinde, die dann jahrhundertelang diskriminiert wurde. Letztendlich wurde das Viertel im 19. Jahrhundert wegen schlechter hygienischer Verhältnisse abgerissen. Nur einige wenige Gebäude und der Friedhof existieren noch aus dieser Zeit. Aus Platzmangel begrub man die Toten früher in bis zu zwölf Lagen übereinander und so stehen die mittelalterlichen Grabsteine wie auf einem Hügel sehr dicht nebeneinander.

Am letzten Tag gönnten wir uns einen gemütlichen Stadtbummel und sahen uns die wunderschönen Häuser und die 500 Jahre alte Rathausuhr in Ruhe an.

Rathausuhr

9 Kommentare zu “Prager Herbsttage

  1. Suuuper! Besonders auch, weil ich Anfang November vier Tage in Prag bin.
    Ich freue mich 🙂
    Danke für den schönen Eintrag.
    LG Brigitte

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  2. Wir müssen wohl doch mal dahin. Geplant war es öfter … deine Bilder wecken die Prag-Lust!

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  3. …wie schön, die Fotos wecken Erinnerungen, als Kind war ich sehr oft in Prag, da meine Eltern dort arbeiteten, und vielleicht haben wir im U Fleku mal an Nebentischen gesessen, wer weiß…

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  4. Sooo schön, ich glaube, Prag ist immer charmant, egal wann! Wir waren zu Pfingsten dort. Einfach nur schön!

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