Lieschen Müller gärtnert

Lieschen Müller gärtnert und kocht Suppe draus.

3 Komposter

Ein neuer Komposter muss her

12 Kommentare

So wie mich die gewaltige Menge Biomüll früher entsetzte, denn der Mülleimer in unserer Mietswohnung lebte manchmal, ist es mir heute eine Freude, da jeglicher Bioabfall auf dem Komposthaufen landet und zu wertvoller Erde wird.Ausnahmen sind nur kranke Pflanzen. Ich schätze, dass wir 2 Personen etwa 1-2 qm Bioabfall im Jahr haben. Zu unserer Verteidigung muss ich sagen, dass bei Biogemüse natürlich auch mehr Abfall gegeben ist, als bei „1A-Gemüse“aus dem Supermarkt, wo man sicher jedes Salatblatt essen wird. Bei uns landen eben auch die Wurzel vom Salatkopf und die äußeren Blätter auf dem Kompost.

Wir haben 5 Stück einfachste Komposter und kommen damit ganz gut übers Jahr. Einer wird beständig nach Bedarf ausgeräumt, 2 ruhen und 2 werden gefüllt. Die Welt könnt so schön sein. Wenn nicht inzwischen ein Tierchen sein Unwesen treibt, dass wir nicht weiter abfüttern wollen. Der Waschbär hinterlässt seine Spuren bei uns und so haben wir uns durchgerungen, einen geschlossenen Komposter zu kaufen. Bei Stiftung Warentest hat der Neudorf Thermokomposter mit ca. 470l  für ca. 100,- € die besten Noten. Wenn jemand das aus seiner Praxis bestätigt oder eine andere Empfehlung hat, wäre ich dankbar.

Meine offenen Komposter werde ich dann nur noch für Gartenabfälle nutzen, die den Waschbären nicht schmecken. Auch sind die offenen Komposter im Sommer beste Standorte für die Kürbisse. Sie werden direkt neben den Komposthaufen gepflanzt, ranken bis zu 5m weit und sind immer ein guter Hingucker.

12 Kommentare zu “Ein neuer Komposter muss her

  1. Waschbären verköstigen würde auch nicht auf meiner to-do-Liste stehen. Aber bei uns in der Schweiz sind die Viecher meines Wissens noch nicht angekommen. Ganz abgesehen davon, dass ich keinen eigenen Kompost habe… 😉
    Grüessli
    Bea

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    • Hallo Bea, da habt Ihr aber Glück mit den Waschbären. Die fühlen sich in Brandenburg schon fast heimisch und werden immer frecher. Leider schaden sie der einheimischen Fauna und verdrängen diese. Nichts ist vor ihnen sicher. Deshalb will ich sie nicht noch in unserem Garten anlocken. LG Annette

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  2. Weniger Fläche braucht so ein Thermo-Teil. Aber manche setzen auch immer noch einen neuen dazu.

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  3. ☺ich bewundere deine Leidenschaft fürs Gärtnern

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  4. Ich hatte schon einmal diesen Komposter, habe aber irgendetwas falsch gemacht. Eigentlich sollte man nach einiger Zeit, aus der unteren Klappe, Kompost entnehmen. Was bei mir nicht klappte. Ich habe den Inhalt dann nach 1 Jahr in den normalen Komposter umgeschaufelt. Gegen einen Waschbären musst du aber den Deckel gut sichern. Die sind sehr pfiffig.
    Lieben Gruß
    Martina

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  5. Na, ich finde, dass du dich absolut überhaupt nicht dafür entschuldigen mußt, so viel „Biomüll“ zu haben, denn das ist der einzige Müll, der voll regenerativ 🙂 und ein durch und durch recyclebarer Rohstoff ist!
    Waschbär im Garten ist doof. Ich stimme meiner Vorkommentatorin zu: auch den geschlossenen Kompost müßt ihr gut absichern. Leider kann ich dir keinen Erfahrungsbericht über geschlossene Komposter geben 😦
    Viel Erfolg!

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  6. ein Thermokomposter bzw. ein Komposter aus Metall, der oben abschließbar ist, dürfte gegen Waschbären helfen – bei einem Thermokomposter sollte der Deckel gut gesichert werden, da die kleinen Raubtiere auch Mülltonnendeckel ohne Probleme öffnen

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