Lieschen Müller gärtnert

Lieschen Müller gärtnert und kocht Suppe draus.

Neroberg

Stippvisite nach Wiesbaden

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Wiesbaden ist mir sehr ans Herz gewachsen. Und das nicht nur, weil meine Freundin vor einigen Jahren dorthin gezogen ist, sondern auch, weil Wiesbaden eine sehr schöne Stadt in einer wunderschönen Umgebung ist. Die hessische Landeshauptstadt präsentiert sich mit viel Stadtgrün, mit Geschichte und Kultur. Und alles kann man wunderbar zu Fuß erreichen, wenn man möchte.

Der hessische Dialekt ist mir auch als Brandenburger sehr vertraut und angenehm, da ich in meiner Kindheit oft am Wochenende bei meiner Oma den ‚Blauen Bock‘ , eine damals beliebte Unterhaltungssendung – geguckt habe. Jeder Künstler hat in der Sendung immer einen Bembel überreicht bekommen. Klar, dass ich bei meinem ersten Frankfurtbesuch auch mal aus einem Bembel getrunken habe.

Um aber auf Wiesbaden zurückzukommen, hier ist es unglaublich grün. Es zieht sich ein breites Band aus Grünanlagen durch die Stadt, schon am Bahnhof beginnend. Die vielen sehr alten Bäume in den Parkanlagen werden wie in einem Arboretum präsentiert, denn die hiesigen Gärtner haben die Baumarten mit Schildern ausgestattet, so dass man seine dendrologischen Kenntnisse nebenbei gleich noch vervollkommnen kann. Vom Spaziergang müde, kann man sich von der Thermine, einer kleinen Touristik-Bahn, durch das sehenswerte historische Villenviertel fahren lassen, vorbei an der Nerobergbahn bis zur Russisch-Orthodoxen Kirche.

Noch erholsamer ist es, eines der vielen Thermalbäder in Wiesbaden zu genießen. Mein Favorit ist die historische Kaiser-Friedrich-Therme mitten in der Stadt.

Auch am Abend weiß man gar nicht, was man zuerst machen soll. Man hat u.a. die Wahl zwischen dem hessischen Staatstheater oder stattet dem alten historischen Casino im Kurhaus einen Besuch ab, in dem schon Dostojewski seine Rubel verspielte oder guckt einen besonderen Film im Kino Caligari oder man lässt den Abend in einem der vielen gemütlichen Restaurants in der Altstadt ausklingen.

Wer noch einen Tag hat, sollte unbedingt in das ca. 12 km entfernte Eltville fahren. Ein Städtchen mit wunderschöner Rheinpromenade und alter Bausubstanz.

Berühmt ist Eltville auch für seinen wunderschönen Rosengarten, der durch die geschützte Lage im Burggarten am Rhein noch Mitte Oktober in voller Blüte stand.

Ich bin jedes Mal verzückt von Wiesbaden und Umgebung und werde mich wohl bald wieder auf den langen Weg machen zu einem gepflegten Schwätzchen bei meiner Freundin.

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