Lieschen Müller gärtnert

Lieschen Müller gärtnert und kocht Suppe draus.

Tomate Anna Herrmann

Voller Erntekorb im Oktober

4 Kommentare

Im Oktober geht es im Gemüsegarten noch einmal richtig zur Sache . Täglich genießen wir unseren erntefrischen Tomatensalat zum Abendbrot, wohlwissend, dass dies bald ein Ende hat.

Von 22 Tomatenpflanzen und -sorten haben sich bis Mitte Oktober ganz gut gehalten:

  • Winterkeeper ( der Name ist Programm)
  • White Oxheart ( noch 2 große Tomaten = 2x Abendbrot)
  • Chocolate Cherry
  • Anna Herrmann
  • Golden Currant  ( haben sich wieder selbst ausgesät und ihr Plätzen im Garten gefunden)

Chili ist dank einiger üppig tragender  Pflanzen auch gut vorhanden und kommt zur Zeit an fast jedes Gericht.

Die Stangenbohnen an den 4 Stangen haben noch einmal reichlich angesetzt und werden diese Woche das letzte Mal beernet. Das einjährige Bohnenkraut ist jetzt natürlich schlichtweg nicht mehr brauchbar, weshalb ich gerade mehrjähriges dazugekauft habe, damit dieser Engpass nicht noch einmal auftritt.

2 Kürbisse von ehemals 4 liegen noch im Garten rum und harren auf ihre Verarbeitung. Rote Bete und Möhren sind schon lange erntereif. Sie können bis zum 1. Frost im Boden bleiben. Diesen Zeitpunkt darf ich bloß nicht wieder verpassen. Dieses Jahr habe ich das erste Jahr Merrettich angebaut, der hervorragend gekommen ist.

An dieser Stelle möchte ich aber auch mal einen Misserfolg beichten. Kohl wird bei mir überhaupt nicht. 2 Jahre probiere ich das schon. Ich hätte gern 5 weiße und rote Kohlköpfe, aber jedes Mal, wenn die Pflanzen einige große Blätter zeigen, fallen Heerscharen von großen Fliegen ( nicht die weiße Fliege) über sie her. Die Blätter werden schnell unansehnlich und die Pflanzen gehen ein. Gerade mal ein mickriger roter Kohl ist übrig geblieben. Ein Kohlkopf wird es nun wohl nicht mehr.

Rotkohl

Rotkohl

Erfreulicher ist das Salatangebot zur Zeit. Der Blattsalat, im Juli nachgesät, wird gerade geerntet und der Feldsalat, der sich selbst auf einem Quadratmeter ausgesät hat, der Gute, wird auch schon vereinzelt erntereif.

Die eine Pflanze Inkagurke, die mir eine liebe Kollegin geschenkt hatte, produziert Inkagürkchen am Gartenzaun  nonstop, so dass wir jeden Tag auf dem Weg zum Briefkasten unsere Gurkenration frisch essen können.

 

4 Kommentare zu “Voller Erntekorb im Oktober

  1. Toll, was dein Garten alles so hergibt ! Beneidenswert. Das liegt bestimmt an der netten Gärtnerin 🙂 – Ich schätze, du kennst dich da besser aus, ich hab von Gemüse so gar keine Ahnung, aber wenn du sagst, da kommen viele Fliegen an den Kohl, da müßte es doch eigentlich Pflanzen geben, die die nicht mögen oder vertreiben, die man daneben setzen kann ?? Gerade bei Fliegen könnte ich mir das gut vorstellen. Aber wer weiß, was da noch für Bedingungen mit reinspielen. Immerhin hast du sonst eine üppige Ernte. Bon Appetit 🙂

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    • Danke für die Antwort. Ich habe mir für nächstes Jahr überlegt, dass ich die Kohlpflanzen einzeln verstreut in den Garten setze, in der Hoffnung, dass ein paar von den Insekten nicht gefunden und verschont bleiben. Beste Grüße von Annette

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      • „Versteckte“ Kohlköpfe ?! Das Vereinzeln ist bestimmt eine gute Idee. Ich hoffe nur, daß die Fliegen nicht über die Köpfe stolpern 😉 Ach nein, wenn, dann fliegen sie ja dagegen. Für einen Dachschaden reichts aber leider nicht… 😉 Viele Grüße, Almuth

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  2. Ich habe von solchen feinen Netzen gehört, die man auch gegen die Weiße Fliege verwendet, die könnten helfen. Bei mir war es einfach zu trocken und zu viele weiße Fliegen für Kohl. Vielleicht auch zu wenig Dünger. Jedenfalls reichte es nur für kleine Rosenköhlchen.

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