Lieschen Müller gärtnert

Lieschen Müller gärtnert und kocht Suppe draus.

An Smoothies kommt auch Omma nicht mehr vorbei

4 Kommentare

Leider erst seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Smoothie und habe mich seitdem durch allerhand Zeugs durchgetrunken. Vorneweg verraten, schlecht geworden ist mir von keinem, obwohl ich einen empfindlichen Magen und Darm habe. Das ist doch schon mal ein erstes gutes Ergebnis. Probiert habe ich Smoothies aus dem Kühlregal und Eigenproduktionen. Mal ehrlich. Da man sich die kleinen Minifläschen aus dem Supermarkt für ab 2€, hochgerechnet 8€ der Liter, eigentlich schlicht nicht leisten kann oder sollte, möchte ich für meinen eigenen gesunden Favoriten werben.

Man gehe in seinen kleinen Garten und halte nach mindestens 3 Unkräutern in der Art von Vogelmiere, Löwenzahn, Spitzwegerich und Giersch Ausschau. Ich habe da inzwischen meine Ecken im Garten, die aber sonst keiner sieht. All diese Pflanzen haben richtig sensationelle gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe und geben einen sattgrünen Smoothie. Da braucht man kein grün getöntes Glas mehr. Für den gefälligeren Geschmack gebe ich noch eine halbe Banane , eine halbe Avocado o.ä. dazu. Ein paar frische Kohlblätter vom angebauten Weiß- oder Grünkohl passen immer noch rein. Mit einem halben Liter Wasser geht das Ganze in einen Mixer. Ein Schuss Leinöl rundet alles ab.

Es spricht auf den ersten Blick natürlich nichts gegen exotische Smoothies wie Mango-Bananen-Orangensaft-Smoothie. Ein bisschen Abwechslung kann ruhig sein, sonst macht es auch keinen Spaß. Aber die eigentlich gesunden Smoothies sind die aus den Wildpflanzen hergestellten. Wir müssen nicht neidisch zu den Aboriginals gucken, wie sie im Busch ihre heilenden Wurzeln und Kräuter suchen und verarbeiten. Leute! Ich kann nur jeden ermuntern, sich mit den eigenen Wildpflanzen zu beschäftigen. Die sind nicht weniger gesundheitsfördernd. Mal abgesehen von dem weiten Weg, den die exotischen Früchte bis zu unserem Mixer haben, da gehen sowieso die Hälfte der Inhaltsstoffe flöten. Der ökologische Fußabdruck ist da ganz klar im Rückwärtsgang.

Wer den grünen Smoothie am Anfang der Smoothiekarriere nicht so lecker findet, den kann ich trösten. Ich habe festgestellt, dass Smoothiekonsum ähnlich ist wie Kaffee- oder Weinkonsum. In den ersten Wochen gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit unverzichtbar. Ich will nicht verschweigen, dass mein Mann dann doch lieber beim Bier bleibt. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus.

4 Kommentare zu “An Smoothies kommt auch Omma nicht mehr vorbei

  1. Du hast ja so recht. Wir haben genug eigene Kräuter und Pflanzen für super gesunde Smoothies .LG Sigrid 😃

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  2. Wir sind immer wieder zu faul. obwohl der Standmixer einem vor der Nase steht.

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